Leicht und Flexibel: Knowledge Based Engineering in der Produktentwicklung

Leicht und Flexibel: Knowledge Based Engineering in der Produktentwicklung

Leicht und Flexibel: Knowledge Based Engineering in der Produktentwicklung

Auf dem Weg zu Entwicklung 4.0

 

Mit Knowledge Based Engineering in das Rennen

Man könnte denken, die Industrie befinde sich in einem ewigen Rennen. In einem Rennen, in dem die Time To Market eines Produktes die Rundenzeit verkörpert und die Produktqualität das entscheidende Kriterium ist, um im Rennen –  im Wettbewerb – zu bleiben. Die Nase vorn hat dasjenige Unternehmen, welches das beste Produkt am schnellsten entwickelt, produziert und auf den Markt bringt.

Wie im Motorsport gibt es auch rund um die Produktentstehung Innovationsschübe. Die Digitalisierung ist darunter eine der bedeutendsten Entwicklungen und in vollem Gange. In diesem Zusammenhang nimmt Knowledge Based Engineering (KBE) in der Produktentwicklung eine Schlüsselrolle ein. Einige einführende und reflektierende Gedanken zu diesem Thema wurden bereits beleuchtet. Nun richtet sich der Fokus auf Ansätze sowie mögliche Anwendungen des KBE und wie man diese umsetzen kann.

Dabei steht Ihnen SWMS als erfahrener und zuverlässiger Partner zur Seite. Legen wir einen Boxenstopp ein und machen Ihren Wagen fit für die kommenden Rennrunden.

 

Start your Engines

Das Wissen eines Unternehmens stellt einen hohen Wert dar. Richtig genutzt kann es den Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg am Markt ausmachen.

KBE, oder auch Wissensbasierte Entwicklung, ist ein Teilgebiet des Knowledge Managements. Dieses verfolgt die Strategie, vorhandenes und neu entstehendes Wissen zu erfassen, zu strukturieren und formalisieren, zielgerichtet bereitzustellen und bei Bedarf automatisiert anzuwenden. Im KBE wird dieses Prinzip auf den Entwicklungsprozess technischer Produkte angewendet. Die Umsetzung erfolgt im Wesentlichen durch Softwaremodule und -erweiterungen in der CAD und PLM Umgebung, die informierende, assistierende und automatisierende Aufgaben übernehmen.

Wählen Sie eine Rennroute

Wer sich entscheidet, in dem Wettbewerbs-Rennen vorne mitfahren zu wollen, kommt an der Einführung von KBE in der Produktentwicklung nur schwer vorbei. Insbesondere bei sich wiederholenden Konstruktionsschritten oder in der Variantenkonstruktion ermöglicht KBE eine signifikante Zeitersparnis, Fehlerreduktion und Steigerung der Produktqualität.

Doch wo beginnen?

Welche KBE-Ansätze und welche Anwendungen sind die richtigen? Bei welchen Prozessen sollte man als erstes ansetzen, und wie?

Wir bei SWMS haben ein breites Spektrum an Erfahrung und Wissen(!) im Zusammenhang mit der individualisierten Planung, Entwicklung, Einführung, Integration und Betreuung von KBE-Software. So können wir Sie kompetent und lösungsorientiert unterstützen. Im nächsten Abschnitt folgt ein Beispiel für einen leichten und flexiblen Einstieg in die Welt des KBE, der schnelle Erfolge und Einsparungen verspricht.

Die ersten Runden – leicht gemacht

Technisches Wissen kann in einem Unternehmen in verschiedensten Formen und an unterschiedlichen Orten abgelegt sein – in digitalen und gedruckten Dokumenten, in den Konstruktionsmodellen und -zeichnungen, als interne Normen und Richtlinien, als Tabellen oder als Kenntnisse und Erfahrungen der einzelnen Mitarbeiter. Dies zu erfassen ist ein wichtiger, wenngleich aufwändiger und andauernder Prozess. Um den damit verbundenen zeitlichen und finanziellen Herausforderungen zu begegnen, ist es hilfreich, den Prozess der Wissenserfassung und -aufbereitung in überschaubare Phasen und Schritte zu unterteilen.

KBE in der Produktentwicklung

Eine Möglichkeit, kleine und kleinste „Wissenspakete“ direkt in nutzbare KBE-Anwendungen umzusetzen, ist es, Konstruktionsprüfungen zu entwickeln. Solche „Checks“ lassen sich mit wenig Aufwand in die gängigen CAD-Programme integrieren und ermöglichen es, die Einhaltung beliebiger Konstruktionsregeln an einem Produkt zu verifizieren.

Dieses Vorgehen bietet zahlreiche Vorteile, insbesondere bei der Ersteinführung von KBE. Die Formulierung und Formalisierung einzelner Konstruktionsregeln ist bereits der erste Schritt im Prozess der Wissensaufbereitung. Die einzelnen Regeln selbst stellen kleine, gebündelte Wissenspakete dar. Sie können in beliebiger Reihenfolge und nach Dringlichkeit oder Relevanz gestaffelt erstellt werden.

Durch die Checks werden die Wissenspakete direkt für die Endanwender im CAD nutzbar. Es werden Fehler frühzeitig erkannt und so Produktionsverzögerungen vermieden. Jede einzelne Prüfung bewirkt bereits nach kurzer Zeit eindeutig messbare Verbesserungen.

Durch die Ausarbeitung von Konstruktionsregeln entsteht zugleich ein stetig wachsender Wissenspool, auf dessen Basis weitere KBE Anwendungen eingeführt werden können, wie z.B.:

  • die Integration automatischer Reparatur- bzw. Korrekturmechanismen,
  • die Einführung von Konstruktionstemplates,
  • die Automatisierung einzelner Konstruktionsschritte
  • bis hin zu einem wissensbasierten Konstruktionsassistenten zur teilautomatisierten und assistierten Konstruktion ganzer Baugruppen.

Im CAD integrierte Checks stellen eine unkomplizierte und flexible Einstiegsmöglichkeit in die Welt des KBE dar. Sie versprechen unmittelbare und deutliche Effekte sowie eine schnelle Amortisation.

 

Der Weg ist das Ziel

KBE hilft dabei, im Rennen des Wettbewerbs an der Spitze mitzufahren. Die technischen Möglichkeiten entwickeln sich stetig weiter. Wir bei SWMS unterstützen Sie bei der Einführung, Individualisierung und Wartung von KBE-Anwendungen in Ihrem Unternehmen.

So bereiten wir Sie bestens vor auf die zukünftigen Rennrunden – mit KBE und darüber hinaus.

SWMS unterstützt bei KBE-Anwendungen

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